Am 17. September 2026 kamen rund 140 Entscheider:innen, Gründer:innen, VCs, Mittelständler und Forschende im ZALF Wildau zusammen. Das Ziel: Wissenschaft, Industrie, Kapital und Politik nicht nur an einen Tisch zu setzen, sondern konkret ins gemeinsame Handeln zu bringen.
Keine graue Theorie, sondern echte Perspektiven für die Region.
📅 SAVE THE DATE: Die nächste FUSION findet am 16. September 2027 in Wildau statt!
Was von der FUSION 2026 hängenbleibt
1. Kopf schlägt Kapital
Entrepreneurship-Pionier Prof. Dr. Günter Faltin brachte es in seiner Keynote auf den Punkt: Ein durchdachtes Geschäftsmodell ist am Anfang viel mehr wert als das schnelle Wagniskapital. Ein Businessplan ist erst einmal nur eine Sammlung von Hypothesen – entscheidend ist das frühzeitige Testen am echten Kunden.
2. Deeptech & Energiewende: Vom Labor in den Markt
Ob autonomes Fahren auf Level 4 (Motor AI), hocheffiziente Nurflügelflugzeuge (Aerlin) oder praxistaugliche Dekarbonisierung: Die Panels rund um Deeptech und Energy Transition machten klar, dass es nicht an Technologie mangelt, sondern an Geschwindigkeit, Planbarkeit und Mut auf Kundenseite. Ein starker Hebel für die Zukunft: Venture Clienting – der Staat und etablierte Unternehmen müssen früher als erste Kunden innovativer Startups auftreten.
3. Launch des Brandenburg Investors Network (BIN)
Ein konkreter Meilenstein für das Ökosystem: Auf der FUSION-Bühne feierte das Brandenburg Investors Networkseinen offiziellen Startschuss. Initiiert vom Reaktor Wildau bringt das Netz ab sofort Business Angels, VCs, Wissenschaft und privates Unternehmertum zusammen, um mehr privates Kapital in Brandenburger Innovationen zu lenken.
4. 18 Startups auf zwei Pitch-Stages
In der STARPARADE* und beim Reaktor Pitch zeigten 18 ausgewählte Teams vor hochkarätigen Fachjurys, wie viel Substanz in der Region steckt. Die Bandbreite reichte von KI-gestützter Personalvermittlung über Solarlösungen für Kühlauflieger bis hin zu Deeptech-, Health- und EdTech-Anwendungen.
5. Treffen der Generationen: FUSION meets IHK
Abends im Volkshaus Wildau schloss sich der Kreis: Gemeinsam mit den Brandenburgischen IHKs und Handwerkskammern ging es um das Thema Unternehmensnachfolge. Das Fazit des Abends: Startups bringen digitale Werkzeuge und Tempo mit, der Mittelstand jahrzehntelange Marktpräsenz und Substanz. Werden diese beiden Welten verknüpft, wird die Nachfolge zum echten Innovationsmotor.